Liebe Ursi

Ich gebe es zu, mein Beruf ist nicht umsonst zahlen-und faktenorientiert, fokussiert auf alles Greifbare, ganz sicher nicht auf die geistige Welt. Wie also hätte ich je zu Dir kommen können? Nun, aus lauter Verzweiflung ist die Antwort. Verzweifelt darüber, dass ich keine Antworten hatte auf die stechenden Fragen, die ich meinem verstorbenen Ehemann nicht mehr stellen konnte. Ich habe natürlich nach seinem Tod weiter «gelebt», funktioniert. Im Grunde wollte ich gar nicht mehr so weiterleben, nur mein Verantwortungsbewusstsein hat mich ohne innere Beteiligung weiter machen lassen.

Wirklich zufällig bin ich auf dich gestossen. Was habe ich erwartet? Alles Mögliche, ehrlich gesagt. Aber ich dachte mir, schlimmer kanns gar nicht kommen, es kann nur entweder gar nichts bringen oder mir weiterhelfen. Ich habe mich innerlich darauf vorbereitet, mit dem gleichen verletzten Herzen wieder nach Hause zu gehen. Ich habe mich sogar darauf gefasst gemacht, dass ich eine eher zweifelhafte Dame in eher zweifelhafter Umgebung antreffe, die mir einfach Geld abknöpft. Aber nichts davon ist eingetroffen.

 

Die Adresse, ein einladendes Haus. Die Tür geht auf und jegliches Misstrauen war wie weggeblasen. Alles an Dir und im Haus, auch im Raum in dem wir uns aufgehalten haben, alles hell und freundlich. Du hast mich nur wenig gefragt, aber nichts wissen wollen zu meinem verstorbenen Mann. Dafür aber mir viel, so viel erzählt. Du hast mir ihn charakterlich beschrieben als würdest Du ihn so lange kennen wie ich. Du hast mir seine Kindheit und sein Berufsleben beschrieben, seine Krankheit und seinen Weg in den Tod, detailgetreu. Ich habe ihn und uns in allem was Du mir gesagt hast wiedererkannt. Das Wichtigste für mich ist, dass ich nach diesem Gespräch endlich, endlich verzeihen konnte und lächeln, wenn ich an ihn denke. Ich freue mich, dass ich ihn dann und wann fühle. Er gibt mir jetzt Zeichen, auch das hätte ich noch vor zwei Monaten für unmöglich gehalten.

Ich weiss jetzt, ich werde ihn wiedersehen. Und genau das hindert mich jetzt nicht mehr, mein Leben, welches hier und jetzt stattfindet zu leben. Er hat mir geraten, jetzt endlich zu reisen. Es geht dabei nicht um irgendeine Reise nach China oder sonst wohin, sondern um die Reise meines eigenen Lebens und genau das mache ich jetzt, so lange es noch dauert. Was nachher kommt, werde ich sehen, aber ich habe keine Angst.

Nichts hätte mir besser helfen können als dieser Besuch bei Dir. Ich bin Dir unendlich dankbar und froh, dass es Menschen gibt wie Dich, die diese Brücke für uns «Blinden» schlagen können.

 

Ich wünsche Dir nichts weniger als das Allerbeste.

 

Erika

Liebe Ursula

Ich durfte im Oktober 2019 eine Sitzung bei dir besuchen. Ich möchte mich noch einmal ganz herzlich bei dir bedanken!

 

Es sind inzwischen schon einige Wochen ins Land gezogen, für mich aber ganz entscheidende, ich bin heute auf einem ganz guten Weg mit der neuen und ungewohnten Lebens-Situation zurecht zu kommen. Ich habe derart viel Kraft und Zuversicht gewonnen nach deiner Sitzung, so dass ich heute den Eindruck habe, mich haut nichts mehr so schnell aus den Socken! Wunderbar, dass es solche Menschen wie Dich gibt.

 

Nun wünsche ich dir und deinen Lieben eine gute Zeit und viele «gfreute» Begegnungen. 

 

Liebe Grüsse 

Markus mit Familien

Herzenssache

Ursula Merz

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